Erziehung

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„Die Eltern sollten sich zuerst wünschen, dass ihr Kind von dem höchsten Ideal beseelt sei, von einem Ideal der Güte, der Liebe, der Brüderlichkeit aller Menschen, egal durch welche Fähigkeiten sich dieses Ideal offenbaren wird. Wie viele Eltern träumen von Erfolg, Reichtum und Ruhm für ihre Kinder, ohne zu wissen, welche Lebensprüfungen sie ihnen damit auferlegen! Wünschen sie ihnen jedoch ein Leben als Sohn oder Tochter Gottes, so arbeiten sie wirklich für ihr Wohl. Denn, egal welche Schwierigkeiten und Prüfungen diese Kinder später durchstehen müssen, sie werden unter dem Schutz des Himmels stehen und sie werden zu Wohltätern für die Menschheit.“(1)

Vorbild zu werden: eine neue Pädagogik „Ein Erzieher, ein Lehrer kann viel für die Bildung des Kindes tun, aber er kann seine innere Natur nicht verändern.“[2]

„Die Pädagogen müssen verstehen, dass sie als erstes lernen müssen, selbst zum Vorbild zu werden. Das Wichtigste ist, ein Vorbild für die eigene Familie, für das eigene Umfeld und vor allem für die eigenen Schüler und die eigenen Kinder zu sein: ihnen immer den Weg der Rechtschaffenheit, Gerechtigkeit, Ehrlichkeit, Reinheit und Güte zu zeigen. Danach können sie lernen und in ihren Studien sehr weit kommen, aber das Wesentliche müsst ihr, als Eltern und Erzieher, ihnen geben. Die Jugend hat außergewöhnliche Reichtümer, sie hat Feuer, sie hat Begeisterung, sie hat Kraft, sie ist wunderbar! Das Einzige was ihr fehlt ist die wahre Erkenntnis, die richtige Richtung.“ [3]

Begleitung ins Erwachsenenleben "Auch wenn es den Anschein hat, dass sie noch zu jung sind, müssen Kinder auf ihr späteres Leben vorbereitet werden, daher ist es für die Vertiefung ihres Verständnisses am besten, wenn sie einen Einblick in die Erwachsenenwelt bekommen. Man nimmt die Kinder beispielsweise mit in die Kirche, wo sie vieles von dem, was dort geschieht, noch nicht verstehen können. Aber die Feierlichkeit der Zeremonie, die innere Sammlung der Erwachsenen erzeugen Eindrücke in ihren Seelen, die sie später vertiefen werden… Es ist sehr nützlich, dass die Jugend nicht nur auf Aktivitäten beschränkt wird, von denen man denkt, dass sie für ihr Alter angemessen seien.“[4]

Den Sinn für das Wunderbare bewahren "Wie oft habe ich über die Tiefe mancher Überlegungen von Kindern gestaunt! Es liegt daran, dass sie noch einfach, natürlich und nah an den himmlischen Regionen sind, aus denen sie stammen... Erwachsene tun oft nichts anderes, als die Kinder zu verformen. Wenn Kinder sehr klein sind, haben sie einen angeborenen Sinn für das Wunderbare, sie glauben, dass alles lebendig und intelligent ist: Sie sprechen mit den Insekten, den Steinen, Tieren und Pflanzen... Und wenn sie diesen Sinn für das Wunderbare einmal verloren haben, dann haben sie wirklich das Wesentliche verloren.

... Es ist die Kindheit, die das ganze Leben bestimmt. Die in der Kindheit erhaltenen Prägungen verblassen nie. Deshalb ist die Verantwortung der Erwachsenen immens. Wenn sie ein Kind durch Grobheit und Hässlichkeit verderben, wird es für immer gezeichnet bleiben. Es ist auch notwendig, bestimmte Gesetze der Einweihungspsychologie zu kennen. Ich sage nicht, dass ein Kind nur in einer träumerischen Atmosphäre, in Poesie, im Unwirklichen und Imaginären erzogen werden sollte. Das wäre für es ebenfalls eine große Gefahr. Jede Methode hat immer eine gute und eine schlechte Seite, und man muss wissen, wann und wie man sie anwendet. Eltern und Lehrer müssen den Intellekt und die praktische Veranlagung des Kindes wecken, es lehren, mit der materiellen Welt zurechtzukommen, und es auf die späteren Realitäten des Lebens vorbereiten, aber sie dürfen seinen Geschmack für das Wunderbare und seine Sensibilität für die unsichtbare Welt nicht abtöten. Ein Kind, das auf diese Weise erzogen wurde, wird immer das Bewusstsein einer höheren Welt der Weisheit und des Lichts behalten, sowie den Wunsch, diese Welt zu erreichen. Diejenigen, die bewusst spirituelle Hierarchien akzeptieren, haben ein höheres Ziel, und das gibt ihnen den Schwung, große Dinge zu verwirklichen.“[5] [5]

Bibliographie • Éducation • Erziehung • Conférence Ted : La pédiatre Catherine Guéguen s’appuie sur les neurosciences pour montrer qu’une éducation pleine d’empathie favorise le bon développement du cerveau. • Conférence Ted : Sophie Rabhi évoque quelques étapes marquantes de sa vie, qui l’ont incitée à fonder une école où l’on privilégie la bienveillance.